JU kritisiert fehlende Transparenz in der Zeltstadt
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Die Junge Union freut sich, dass im Zuge der Einrichtung der Zeltstadt eine harmonische Willkommenskultur entstanden ist. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Selm zeigen, wie offen man mit fremden Situationen und vor allem fremden Menschen aus verschiedensten Kulturen umgehen kann. Wir bedanken uns bei allen Ehrenamtlichen und fest angestellten Mitarbeitern, die täglich für das Wohl der Flüchtlinge sorgen.

 

Dennoch bemängeln wir die fehlende Transparenz bei der Berichterstattung. Den Verantwortlichen bei der Polizei, der Stadtverwaltung Selm und dem Regierungsbezirk Arnsberg muss klar sein, dass das gezielte Verbergen von Informationen einen falschen Eindruck bei den Bürgern hinterlässt. Ihnen sollte weiter bewusst sein, dass sich in einem kleinen Dorf wie Bork Vorkommnisse schnell rumsprechen. So sind den Bürgern neben dem Einsatz beim Training der Borker Damenmannschaft (RN berichtete) noch weitere Polizeieinsätze bekannt, die durch die Flüchtlinge verursacht wurden, von denen aber nicht in der Presse berichtet wurde.

 

Die im Vorfeld angekündigten Maßnahmen hinsichtlich der medizinischen Erstversorgung der Flüchtlinge sind bekannter weise nicht eingehalten worden. Aus der Zeltstadt heraus hieß es erst nach dem Ausbruch der Windpocken, dass man nun anfange die Flüchtlinge zu impfen. Darüber hinaus hat der damalige Leiter der Zeltstadt bereits nach kurzer Zeit seinen Posten aus unbekannten Gründen geräumt, was starke Zweifel an der versprochenen Ordnung in der Zeltstadt aufkommen lässt.

 

Deshalb fordern wir im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und zum Schutze der Pressefreiheit eine lückenlose Berichterstattung über alle positiven und negativen Vorkommnisse im Zusammenhang mit den Bewohnern der Zeltstadt.

 

Ein weiterer Punkt der uns beschäftigt ist, dass die Ängste und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger häufig nicht angemessen gewürdigt werden. Besonders junge Frauen äußern uns gegenüber Sorgen, dass sie sich abends häufig unwohl fühlen, wenn mehrere Männer, unabhängig von deren Herkunft, ihren Weg kreuzen. Sie seien teilweise stark alkoholisiert und würden die Frauen genau beobachten.


veröffentlicht am 18.10.2015

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